Wissenschaftler stellen Wein und Käse aus der Behaarter Zweizahn Pflanze her

Das pflanzliche Enzym Protease könnte laut russischen Forschern als Hilfsmittel zur Käse- und Weinproduktion eingesetzt werden.

Russische Wissenschaftler haben das Enzym Protease erforscht und festgestellt, dass dieses für die Produktion von Wein und Käse verwendet werden könnte. Das Enzym wird aus der weitverbreiteten Pflanze Bidens pilosa bzw. Behaarter Zweizahn entnommen.

Behaarter Zweizahn enthält das Protease Enzym

Die Bidens pilosa Pflanze oder auch Behaarter Zweizahn genannt ist eine ursprünglich in Südamerika beheimatete Pflanze. Mittlerweile ist die Pflanze, die Gänseblumen zum Verwechseln ähnlich sieht aber weitläufig verbreitet. Der behaarte Zweizahn wird in Südamerika als Medizin verwendet da die Pflanze wertvolle Protease Enzyme enthält. Diese haben eine heilende Funktion und wirken sich unter anderem positiv auf Verdauung, Wundheilung, Blutgerinnung aus. Das Protease Enzym wird aus den frischen Blättern des Behaarten Zweizahn entnommen.

Anwendung in diversen Bereichen wie Medizin, Reinigung und Lederherstellung

Das enthaltene Enzym findet man nicht nur in der Bidens pilosa, sondern auch in anderen Pflanzen, Mikroorganismen und Tieren und wird auch in Reinigungsmitteln und in der Lederherstellung verwendet. Nun haben russische Forscher der South Ural State Universität einen spannenden neuen Anwendungsbereich für diese Pflanze und das enthaltene Enzym gefunden – als Hilfsmittel zur Käse- und Weinproduktion.

Wein und Milchprodukte mit Protease Enzym herstellen?

Nach gründlichem erforschen des Protease Enzym haben die Forscher nach neuen Anwendungsbereichen gesucht und haben festgestellt, dass es andere weitaus teurere Enzymquellen bei der Herstellung von Wein und Käse ersetzen könnte. Das pflanzliche Enzym wäre damit auch eine vegane Alternative zu den tierischen Enzymen. Im nächsten Schritt wollen die Forscher das Enzym noch genauer untersuchen, schließlich wurden bisher nur die frischen Blätter der Pflanze getestet. Der Rest der Pflanze sowie getrocknete Blätter müssen ebenfalls noch untersucht werden.

Quelle:

Internation Journal of Scientific & Technology Research

Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on twitter
Twitter
Share on pinterest
Pinterest

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.