Forschung: Weckerklang als mögliches Kriterium für Wohlbefinden

Mella Wecker für Kinder (Foto: Kickstarter.com)
Mella Wecker für Kinder (Foto: Kickstarter.com)

In der Wissenschaft spielt das Thema Schlaf mittlerweile eine große Rolle, insbesondere vor dem Hintergrund der zahlreichen gesundheitlichen Auswirkungen positiver sowie negativer Art bezüglich des Schlafes. Eine neue Studie der RMIT University in Australien hat sich nun damit befasst, wie und ob sich der Weckton auf das Wohlbefinden am Tage auswirkt.

Weckerton für Wohlbefinden entscheidend?

Genauer gesagt sollte geprüft werden, ob das Gefühl der Schlaftrunkenheit nach dem Aufstehen (sogenannte Schlafträgheit) mit dem jeweiligen Weckton zusammenhängen könnte. Und hier wird tatsächlich ein Zusammenhang vermutet: je sanfter der Weckton sein soll, desto angenehmer soll das Gefühl des Aufstehenden beim Wecken sein.

Im Rahmen der Studie wurden 50 Menschen befragt, die ein Schlaftagebuch führen sollten, jeweils mit unterschiedlichen Klingeltönen beim Weckruf. Und siehe da: bei sanften Klängen lag das Gefühl der Schlafträgheit bei den Teilnehmern deutlich niedriger als bei schrillen Wecktönen.

Schlaf als wichtiger Aspekt der Gesundheit

Laut den Forschern der RMIT University könnte es sein, dass die schrillen Töne die Aktivität des Gehirns stören und somit für die Müdigkeit nach dem Aufstehen sorgen, selbst wenn der Schlaf eigentlich lang genug war, um erholsam sein zu können.

Die weiteren Forschungen sind auch deshalb wichtig, weil Schlaf mittlerweile als zentrales Kriterium für die allgemeine Gesundheit verstanden wird. Außerdem ist die Schlafträgheit für all jene ein Problem, die direkt nach dem Aufstehen Höchstleistungen vollbringen müssen und die durch dieses Problem eingeschränkt werden.

Studie sollte mit Vorsicht beachtet werden

Zwei Aspekte an der Studie sind allerdings ein Grund dafür, diese mit Vorsicht zu genießen. Zunächst einmal sollten die Betroffenen eine Selbstauskunft geben, die natürlich nicht so genau sein kann wie entsprechende Messergebnisse, die etwa in einem Schlaflabor festgestellt worden sind.

Darüber hinaus ist nicht zu erkennen, ob die Teilnehmer ohnehin schon problemlos aufstehen können, was einen möglichen Effekt zumindest verstärken könnte. Dennoch ist es interessant zu sehen, dass zumindest ein Zusammenhang zwischen Weckton und Gefühl nach dem Aufwachen bestehen könnte, der hoffentlich noch weiter untersucht wird.

Quelle: RMIT University via New Atlas

Beitragsbild: (Mella Wecker, Kickstarter.com)

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