Nissan Leaf: Erstes Elektroauto in Serienproduktion

Nissan Leaf
Erstes serienmäßiges Elektroauto: Nissan Leaf (Quelle: Wikimedia)

Elektroautos wurden bislang fast ausschließlich in Kleinserien produziert und waren mehr experimentell als tatsächlich für die breite Masse tauglich, wie z.B. der Volvo C30. Der Automobilhersteller Nissan bringt nun das erste serienmäßig hergestellte Elektroauto der Welt auf den Markt – den Nissan Leaf (Blatt). Im Gegensatz zu Hybrid-Fahrzeugen gibt es hier keinen Benzin- oder Gasmotor der den Elektroantrieb unterstützen könnte. Stattdessen gibt es einen Lithium-Ionen-Akku der einem einem Elektromotor bei 280 Nm Drehmoment zu 80 KW verhelfen soll.

Bis die Technologie auf dem Stand war das Elektroauto tatsächlich in Serienproduktion bringen zu können, war es für Nissan aber ein anstrengender und vor allem teurer Weg, wie es Francois Bancon, der Chefstratege von Nissan auf den Punkt bringt:

Wir haben fünf Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt. Wenn diese Nummer schief geht, sind wir tot, mausetot.

Dafür kann man den Nissan Leaf aber auch auf 140 km/h beschleunige und eine Reichweite von bis zu 160 KM erreichen. 160 KM sind natürlich nichts für die lange Urlaubsreise oder den Verkäufer der den ganzen Tag Kundenbesuche macht, doch für Hausfrauen- und Männer, sowie für den täglichen Weg zur Arbeit und zurück sicherlich ausreichend.

Aufgeladen werden kann der Nissan Leaf über eine ganz normale Steckdose – das dauert dann allerdings ca. 8 Stunden um die Akkus wieder komplett aufzuladen. Schneller geht es da, wenn man einen Starkstrom-Anschluss besitzt oder eine der neuen Elektro-Tankstellen aufsucht, die Nissan in Kooperation mit Renault und Regierungen in Großbritannien, Portugal, Japan und den USA von nun an kontinuierlich aufbauen will. Dann soll es möglich sein den Lithium-Ionen Akku in nur 30 Minuten von 20% auf 100% zu laden. Doch ebenso beim bremsen und abwärts fahren wird Energie gewonnen – Die allerdings beim anfahren und starken beschleunigen auch ganz schnell wieder verbraucht wird. Die Standorte für Elektro-Tankstellen können übrigens auch als App am Smartphone abgerufen oder ins Navigationssystem übernommen werden.

Ein aerodynamisches Design sowie die Verwendung stromsparender Technologien bei den Amatouren und Scheinwerfern mit LED-Technologie sorgen zudem für einen geringen Energieverbrauch.

Auch der Preis für das Elektroauto soll leistbar sein – ca. 35.000 € ist momentan der Preis, von dem ausgegangen wird.

Video: Der neue Nissan Leaf im Test

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