Curiosity: Der Mars-Roboter verlängert seine Mission

Im August 2012 ist der berühmte Mars-Roboter Curiosity auf dem Mars gelandet und sollte dort eigentlich nur zwei Jahre bleiben. Zwei Jahre später lief die Mission aber so gut, dass die NASA das Projekt kurzerhand um noch einmal zwei Jahre verlängert hat, was eigentlich ein Missionsende in diesem Jahr bedeutet hätte.

Curiosity: Mission noch einmal verlängert

Zum vierten Geburtstag der Mission hat die NASA aber ein erneutes Geschenk parat: und zwar eine weitere Verlängerung der Mission um zwei Jahre. Somit wird Curiosity mindestens bis August 2018 auf dem Mars forschen und interessante Daten an die Forscher der NASA weiterleiten.

Das gut 2,5 Milliarden US-Dollar teure Curiosity-Projekt ist vor allem deshalb so wichtig und spannend, weil es bis dato kein vergleichbares Fahrzeug gab, das eine Marslandung überstanden hat. Generell sind die Bedingungen auf dem Mars so schlecht, dass mehr als die Hälfte aller Projekte auf dem roten Planeten scheitern.

Suche nach Leben weiterhin auf der Agenda

Ob nun steile Klippen, Stürme oder andere Probleme, die meisten Roboter und Sonden haben ihr Leben auf dem Mars gelassen. Ironischerweise, denn die Suche nach Leben ist immer noch das Hauptanliegen, das die NASA mit dem Curiosity-Projekt verfolgt.

In den kommenden zwei Jahren soll sich Curiosity weiterhin auf die Suche nach Wasser, Wasserrückständen oder sonstigen Hinweisen auf außerirdisches Leben machen. Ob die Mission von Erfolg gekrönt sein wird, lässt sich natürlich nicht vorhersehen.

Kooperationen mit privaten Unternehmen denkbar

Aber alleine das Sammeln von Informationen über die Marsoberfläche sowie die Bilder, die die Sonde regelmäßig an die Erde sendet, sind schon sehr wertvoll für die NASA-Wissenschaftler. Zumal die gesammelten Erkenntnisse für künftige Missionen verwendet werden können.

Möglicherweise werden diese dann auch in Kooperation mit privaten Unternehmen durchgeführt. Erst kürzlich hat mit Moon Express das erste Privatunternehmen die Genehmigung erhalten, eine unbemannte Sonde auf den Mond zu schicken – bei Erfolg sind weitere Kooperationen dieser Art denkbar.

Quelle: New Atlas

Beitragsbild – Credit: NASA

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