Airblade Tap – Dyson erfindet den Wasserhahn neu

Vorbei die Zeiten, in denen man nach dem Händewaschen mit triefnassen Händen zum Papierspender oder zum Handtrockner laufen musste. Zumindest dann, wenn die die Entwicklung von James Dyson, der Airblade Tab, am Markt durchsetzen kann. Sir James Dyson hat einen Wasserhahn entwickelt der zugleich einen Handtrockner bietet der mit Kaltluft betrieben wird.

Dyson erfindet den Wasserhahn neu - der Airblade Tap (Bildquelle: guardian.co.uk)
Dyson erfindet den Wasserhahn neu – der Airblade Tap (Bildquelle: guardian.co.uk)

Dieser Wasserhahn soll auch einen Effekt für die Umwelt mit sich bringen. Mit seiner Hilfe sollen sich Papierhandtücher aber auch die Energie einsparen lassen, die ansonsten für das Erwärmen der Luft bei einem Handtrockner benötigt würde.

Video zum Dyson Airblade Tap

Hände werden mit Druckluft „trocken gekratzt“

Laut dem Entwickler James Dyson, der auch viele verschiedene besonders effektive Staubsauger entwickelt hat, soll die Druckluft das Wasser „von den Händen kratzen“. Dies geschieht dadurch, dass die Luft mit rund 450 Stundenmeilen (724 km/h) über die Haut streicht. Das Prinzip sieht er ähnlich dem eines Scheibenwischers, allerdings passt sich die Druckluft an die besonderen Formen an, die die Hände vorzuweisen haben. Von den Einsatzmöglichkeiten her richtet sich der Airblade Tab eher an Firmenkunden wie Hotels, Büros oder Resturants. Interessant wäre sicherlich auch eine Verwendung in Kliniken oder in der Kranken- oder Seniorenpflege.

Motor mit 100.000 Umdrehungen je Minute liefert die Druckluft

Die Kosten für einen solchen Airblade Tab liegen bei rund 999,- US Dollar (umgerechnet rund 736,- Euro). James Dyson gibt an, dass sich die Anschaffungskosten allerdings sehr schnell rechnen würden. Im Vergleich zum Preis für ein einziges Papierhandtuch könnte der Airblade Tab für dieselben Kosten 15 Paar Hände trocknen. Man geht auch davon aus, dass der Airblade Tab hygienischer sei als Papierhandtücher, da sicherlich nicht alle Menschen mit diesen die Hände auch zwischen den Fingern richtig abtrocknen würden. Der digitale Motor, der im Inneren des Airblade Tab eingestzt wird, soll es übrigens auf 100.000 Umdrehungen je Minute bringen. Die Idee zum Airblade Tab klingt im Interesse der Umwelt und der Hygiene nicht schlecht.

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Eine Antwort

  1. Jegliche Trocknung mit Gebläse hat den Nachteil, dass diese sich mit der Zeit zu Bakterien- und Pilzschleudern entwickeln. Ohne Ausnahme, immer. Dadurch würden Krankheitsübertragungen im öffentlichen Bereich multipliziert. Das ist längst bekannt. Das ganze hört sich also schön an, ist aber eine Fehlentwicklung.

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