
Hisense erweitert seine C3-Projektorserie um neue Modelle für großes Heimkino. Besonders interessant ist der Hisense C3 Ultra. Der 4K-Laserprojektor wurde im September 2026 zusammen mit dem C3 Ultra Max vorgestellt und soll noch im selben Monat auf internationalen Märkten starten. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören bis zu 4.000 ANSI-Lumen Helligkeit, ein Kontrastverhältnis von 5.000:1 sowie Projektionsgrößen von bis zu 300 Zoll.
Damit positioniert Hisense den C3 Ultra klar oberhalb der bisherigen mobilen Projektoren der C-Serie. Das Gerät richtet sich nicht nur an Filmfans, sondern auch an Nutzer, die Sportübertragungen oder Spiele auf besonders großer Fläche darstellen möchten.
4K-Bild mit bis zu 4.000 ANSI-Lumen
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die hohe Helligkeit. Hisense gibt für den C3 Ultra bis zu 4.000 ANSI-Lumen an. Das ist deutlich mehr als beim normalen C3, der in Deutschland mit 2.500 Lumen angegeben wird.
Eine hohe Lichtleistung ist vor allem dann interessant, wenn der Projektor nicht ausschließlich in einem vollständig abgedunkelten Raum eingesetzt wird. Bei Tageslicht oder Restlicht bleibt das Bild grundsätzlich besser erkennbar als bei schwächeren Modellen.
Trotzdem gilt auch hier: Ein Beamer profitiert weiterhin von möglichst kontrolliertem Umgebungslicht. Die maximale Helligkeitsangabe bedeutet nicht, dass ein projiziertes Bild bei direkter Sonneneinstrahlung dieselbe Wirkung erzielt wie ein heller Fernseher.
Kontrast von 5.000:1 durch IRIS-Objektiv
Der C3 Ultra kombiniert seine hohe Helligkeit mit einem IRIS-Objektiv. Dadurch erreicht der Projektor laut Hisense einen Kontrast von bis zu 5.000:1. Die Iris reguliert die Lichtmenge abhängig vom dargestellten Bild. In dunklen Szenen kann dadurch weniger Licht durch das Objektiv gelangen, während helle Inhalte stärker ausgeleuchtet werden.
Das soll vor allem bei Filmen mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten Vorteile bringen. Schwarze Bildbereiche können dadurch tiefer wirken, ohne dass helle Szenen unnötig an Leuchtkraft verlieren.
Bis zu 300 Zoll Projektionsgröße
Ein wichtiger Vorteil gegenüber klassischen Fernsehern ist die flexible Bildgröße. Die neue C3-Serie unterstützt Projektionsflächen von bis zu 300 Zoll. Das entspricht einer Bilddiagonale von mehr als 7,6 Metern. Für ein normales Wohnzimmer dürfte das deutlich zu groß sein. Trotzdem zeigt die Angabe, wie flexibel sich der Projektor einsetzen lässt.
Je nach Raum und Abstand kann der C3 Ultra deutlich kleinere Bilder für den Alltag oder extrem große Projektionen für Filmabende, Fußballübertragungen oder Gartenveranstaltungen erzeugen.
Optischer Zoom erleichtert die Aufstellung
Hisense setzt bei der C3-Serie auf optische Zoomfunktionen. Das ist im Alltag wichtig, weil der Projektor dadurch nicht exakt an einer bestimmten Position stehen muss.
Statt die Bildgröße ausschließlich über den Abstand zur Wand zu verändern, kann der Nutzer das Bild über die Optik anpassen. Im Gegensatz zu rein digitalem Zoom bleibt dabei die volle 4K-Auflösung erhalten.
Gerade bei wechselnden Einsatzorten kann das ein großer Vorteil sein. Wer den Projektor beispielsweise einmal im Wohnzimmer und später im Garten nutzt, muss weniger Kompromisse bei der Positionierung eingehen.
4K-Auflösung für Filme und Gaming

Der Hisense C3 Ultra gehört zur 4K-Projektorfamilie des Herstellers. Inhalte werden mit 3.840 × 2.160 Pixeln dargestellt.
Die hohe Auflösung ist besonders bei großen Projektionsflächen wichtig. Je größer das Bild wird, desto stärker fallen einzelne Pixel bei niedriger Auflösung auf. 4K sorgt deshalb gerade bei 100 Zoll oder mehr für deutlich feinere Details als Full HD.
Neben Filmen richtet Hisense den C3 Ultra ausdrücklich auch an Spieler. Die neue C3-Familie wird mit Gaming-optimierter Leistung beworben. Für Konsolenspieler dürften insbesondere niedrige Eingabeverzögerungen und hohe Bildraten wichtig sein. Hisense hat bislang allerdings noch nicht alle technischen Gaming-Daten für den europäischen Markt detailliert veröffentlicht.
Großes Bild auch im Wohnzimmer
Hisense vermarktet die neue C3-Familie bewusst als flexible Alternative zu einem großen Fernseher. Der Vorteil liegt auf der Hand. Ein 100-Zoll-Fernseher benötigt dauerhaft sehr viel Platz. Ein Projektor kann dagegen aufgestellt und bei Bedarf wieder entfernt werden. Die Bildfläche selbst entsteht nur dann, wenn das Gerät eingeschaltet wird.
Damit eignet sich der C3 Ultra auch für Nutzer, die ein großes Heimkino wünschen, aber keinen riesigen Fernseher dauerhaft im Wohnzimmer platzieren möchten. Eine geeignete Leinwand kann die Bildqualität, wie auch bei nahezu allen anderen Beamern, zusätzlich verbessern. Vor allem bei hellen Räumen oder sehr großen Projektionsflächen kann eine hochwertige Projektionsfläche deutlich bessere Ergebnisse liefern als eine normale Wand.
Neuer C3 Ultra Max als Spitzenmodell
Über dem C3 Ultra positioniert Hisense den C3 Ultra Max. Dieses Modell erreicht sogar bis zu 5.000 ANSI-Lumen und ebenfalls ein Kontrastverhältnis von 5.000:1. Der Ultra Max bietet außerdem einen besonders großen optischen Zoom von 0,85 bis 1,7:1 sowie 4K-Lens-Shift. Dadurch lässt sich das Bild horizontal und vertikal verschieben, ohne die Auflösung zu reduzieren.
Beim Klang arbeitet Hisense beim Ultra Max mit Devialet zusammen. Das integrierte Audiosystem wurde gemeinsam mit dem französischen Audiospezialisten abgestimmt. Wer maximale Helligkeit und mehr Flexibilität bei der Installation sucht, dürfte daher eher zum Ultra Max greifen. Der C3 Ultra dürfte hingegen für viele Wohnzimmer bereits mehr als ausreichend ausgestattet sein.
C3 Pro soll später folgen
Neben C3 Ultra und C3 Ultra Max plant Hisense außerdem einen C3 Pro. Dieses Modell soll zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.
Damit baut der Hersteller die C3-Serie deutlich breiter auf. Bereits erhältlich ist der normale C3, der in Deutschland 1.699 Euro kostet und mit 2.500 Lumen sowie einer Projektionsgröße von 65 bis 300 Zoll angeboten wird.
Die neuen Ultra-Modelle sollen vor allem durch höhere Helligkeit, besseren Kontrast und erweiterte Aufstellmöglichkeiten überzeugen.
Preis und Verfügbarkeit
Hisense hat angekündigt, dass C3 Ultra und C3 Ultra Max im September 2026 auf internationalen Märkten starten. Einen offiziellen deutschen Preis für den C3 Ultra nennt die globale Ankündigung bislang nicht.
Zum Vergleich: Der normale C3 kostet in Deutschland aktuell 1.699 Euro und ist direkt bei Hisense erhältlich.
Der C3 Ultra dürfte entsprechend darüber positioniert werden. Sobald die deutschen Preise offiziell veröffentlicht werden, lässt sich besser einschätzen, wie groß der Abstand zum Ultra Max ausfällt.
Fazit: Spannende neue Option für großes Heimkino
Der Hisense C3 Ultra richtet sich an Nutzer, die ein sehr großes Bild möchten, aber keinen fest installierten Fernseher mit 100 Zoll oder mehr benötigen.
Mit 4K-Auflösung, bis zu 4.000 ANSI-Lumen, 5.000:1 Kontrast und Projektionsgrößen von bis zu 300 Zoll bietet das neue Modell deutlich mehr Leistungsreserven als der normale C3. Gerade für Filmabende, Sportübertragungen und Gaming kann das interessant sein.
Besonders praktisch ist die flexible Aufstellung. Ein großer Projektor lässt sich leichter in unterschiedliche Räume integrieren als ein riesiger Fernseher. Wer noch mehr Helligkeit und Lens-Shift benötigt, bekommt mit dem C3 Ultra Max allerdings noch ein stärker ausgestattetes Spitzenmodell.
Ob der C3 Ultra preislich attraktiv genug wird, hängt nun vor allem vom deutschen Marktstart ab.
Eigene Hisense Produkte findest du hier.
Quelle: Prnewswire