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Genauer als beim Arzt? Blutabnahme der Zukunft wird von ultrapräzisen Robotern durchgeführt

Spritzen vom Arzt könnten bald der Vergangenheit angehören.

Forscher haben einen Roboter entwickelt der Menschen Blut abnehmen kann. Der Roboter erkennt per Ultraschall die gesuchte Vene und vermeidet somit großteils Fehlstiche.

Roboter werden in der Medizin immer wichtiger

Roboter halten immer mehr Einzug in unser alltägliches Leben und werden als Spielgefährten für Haustiere oder sogar als Lehrer ausgebildet. Es scheint daher wenig verwunderlich, dass Roboter auch in der Medizin immer häufiger eingesetzt werden. Forscher von Rutgers haben in Kooperation mit dem Mount Sinai Hospital einen Roboter entwickelt der Patienten in Zukunft das Blut abnehmen kann. Kaum ein Mensch bekommt gerne Spritzen, die Sache wird aber noch unangenehmer, wenn der Arzt öfters zustechen muss, weil er die Vene nicht getroffen hat.

Roboter erkennt per Ultraschall Venen

Roboter sollen die Ärzte unterstützen und per Ultraschall versteckte Venen erkennen.

Während es bei manchen Patienten einfach für den Arzt ist eine Vene zu finden, gestaltet sich dies bei gewissen Patienten deutlich schwieriger. Wenn die Blutader nicht zu erkennen ist, tut sich der Arzt schwer beim ersten Versuch zu treffen. Der Arzt kann sich mit einem Ultraschall Gerät helfen, falls die Vene nicht direkt sichtbar ist. Der von den Forschern entwickelte Roboter macht dies selbstständig und sucht per Ultraschall die perfekte Stelle, um die Nadel zu setzen. Der Roboter kann außerdem verschiedene Proben speichern und diese dann sofort analysieren.

Roboter nicht immer erfolgreicher als Arzt

Beim Roboter handelt es sich noch um einen Prototyp, der sich noch verbessern wird. Die Tests der Forscher zeigen, dass der Blutabnahme-Roboter bei einfach zugänglichen Venen eine Erfolgsquote von knapp 97 % aufweisen konnte. Wenn man die schwierigeren Fälle dazurechnet hatte der Roboter bei 31 Probanden zu 87 % Erfolg. Laut Experten ist der Roboter bei schwierigen Fällen also noch nicht wirklich besser als ausgebildete Mediziner, lediglich bei abgemagerten Personen ist der Roboter erfolgreicher.

Der Hauptautor des Forschungsteams Josh Leipheimer ist davon überzeugt, dass der Roboter in Zukunft in Ambulanzen zum Einsatz kommen wird und das Ärzte-Team bei Tätigkeiten wie IV Katheter legen, Dialysen und beim Platzieren von arteriellen Linien zu unterstützen.

Quelle:

Rutgers

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