Neuer Ford Focus RS hängt Messlatte hoch

Ford Focus RS (Foto: Ford)
Ford Focus RS (Foto: Ford)

Die Idee ist mindestens so alt wie der Golf GTI und jedes Jahr legen die Hersteller noch einmal eine Schippe an zusätzlichen PS drauf: Die sportlichen Kompakt-Flitzer mit der gewissen Extra-Leistung. Neuester in dieser Runde ist der neue Ford Focus RS, der gewaltige 350 PS unter der Haube hat.

Das bisher schnellste RS-Modell in der Geschichte von Ford erledigt den Sprint bis zur 100-km/h-Marke in nur 4,7 Sekunden, auf der Autobahn geht es mit bis zu 266 km/h vorwärts. Eine ganze Serie von Videoclips auf YouTube zeigt die dynamischen Fähigkeiten des ultrasportlichen Kompaktrenners.

Die Power für seine eindrucksvollen Fahrleistungen bezieht der neue Ford Focus RS von einer eigens entwickelten Version des turbogeladenen EcoBoost-Benzindirekteinspritzers mit 2,3 Liter Hubraum. Sie mobilisiert eine Spitzenleistung von 257 kW (350 PS) bei 6.000/min und schiebt zwischen 2.000 und 4.500 Touren mit 440 Nm Drehmoment an. Mit CO2-Emissionen von 175 g/km unterbietet der neue Ford Focus RS das Vorgängermodell trotz 15 Prozent höheren Kraftpotenzials um über ein Fünftel.

Vier verschiedene Fahrmodi

Gleichzeitig erhält der Fahrer große Einflussmöglichkeiten auf das Verhalten des neuen Ford Focus RS. In der Fahrmodus-Auswahl kann er über eine Taste neben dem Schalthebel unter vier verschiedenen Programmen wählen, die unter anderem das Allradsystem, das ESC, die Lenkung, das Motoransprechverhalten und den Auspuffklang beeinflussen. Das gleiche gilt für die Dämpfer- und ESP-Einstellungen. Das Fahrprofil Normal eignet sich in Kombination mit einem ausgewogenen Federungskomfort perfekt für die Fortbewegung im alltäglichen Verkehr . Auch die Sport-Einstellung wurde für den Einsatz auf öffentlichen Straßen entwickelt. Mit einem direkteren Ansprechen des Gaspedals und der Lenkung sowie einem aggressiveren Motorklang erfüllt sie die Erwartung dynamisch orientierter Fahrer und bietet höhere Geschwindigkeiten am Kurvenausgang, da das AWD-System in schnellen Passagen einen Großteil der Kraft länger ans äußere Hinterrad liefert.

Lenken mit dem Gaspedal

Speziell für den Betrieb auf abgesperrten Pisten hat Ford die beiden anderen Fahrprofile ausgelegt. Im Rennstrecken-Modus stellt sich das Allradsystem auf den schnellsten Weg durch Kurven ein und alle Parameter wechseln in „Sport“-Einstufung – inklusive Dämpfer- und ESP-Programme. Ein besonderes Highlight ist die spezielle Drift-Funktion. Sie erlaubt ein dynamisches und gut kontrollierbares Übersteuern. Dabei leitet der Allradantrieb am Kurveneingang möglichst viel Kraft ans äußere Hinterrad, bevor das Motormoment beide Hinterräder erreicht und hierdurch das Lenken des Fahrzeugs mit dem Gaspedal erleichtert. Zugleich wechselt die Dämpfer- und Lenkungsabstimmung in die Normal-Position, damit Lastwechsel sanfter ausfallen und einfacher zu managen sind.

Kraftvoller Auftritt

Auf Basis des aktuellen Ford Focus der dritten Generation zeichnet sich die jüngste RS-Variante durch eine deutlich modifizierte Frontpartie mit einem tiefen Frontsplitter und einem nochmals kraftvoller ausgeführten oberen Kühlergrill in markentypischer Trapezform aus – er fächelt dem Motor ein Maximum an Kühlluft zu. Die zusätzlichen Lufteinlässe in den Seiten des unteren Stoßfängers betonen den muskulösen Auftritt des Allradlers ebenfalls.

Preise und Markteinführung

Die Preisliste startet bei 39.000 Euro; die Auslieferung erfolgt ab Anfang 2016.

Video: Ford Focus RS 2016

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