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Iglou – Ein temporärer, wasserdichter und warmer Schutzraum für Obdachlose

Iglou ist ein sicherer Schlafplatz für Obdachlose in den harten Wintermonaten. (Bild: Iglou)

Iglou ist ein aus Polyethylen-Schaumstoff bestehendes Iglu, welches von einem französischen Designer entwickelt wurde, um obdachlosen Menschen in den kalten Wintermonaten eine warme und sichere Schlafmöglichkeit zu bieten.

Unterkunft für Obdachlose in den kalten Wintermonaten

Obdachlose Menschen haben viele Probleme im Alltag, mit denen sie sich herumschlagen müssen. Eines der größten Probleme dürfte dabei der Schlafplatz sein. Es gibt zwar in gewissen Ländern die Möglichkeit in speziellen Unterkünften für Obdachlose zu schlafen, allerdings ist dies oft gefährlicher als auf der Straße die Nacht zu verbringen. Dies ist im Sommer bereits ein Albtraum, im Winter wird es aber aufgrund der niedrigen Temperaturen lebensgefährlich. Der französische Designer Geoffroy de Reynal hat sich mit diesem Problem beschäftigt und eine temporäre Lösung für Obdachlose gefunden.

Wasserdichtes und warmes Iglu aus Polyethylen-Schaumstoff

Das Iglou ist faltbar, mobil und einfach aufzubauen. (Bild: Iglou)

Die hohe Anzahl an Obdachlosen auf französischen Straßen hat den Designer dazu bewegt, eine Schutzunterkunft für Obdachlose zu bauen. Die Mini-Unternkunft sieht aus wie ein Iglu und heißt dementsprechend auch Iglou. Dieses besteht aus Polyethylen-Schaumstoff, wodurch die Außentemperatur weitgehend isoliert werden kann und die Körpertemperatur des Menschen gespeichert wird. Dies führt dazu, dass es im Iglou um bis zu 20 Grad wärmer sein kann als draußen. Die stabile Hülle des Iglou schützt den Bewohner auch vor Wind, Regen und Schnee.

Innenraum ist vor Bränden geschützt

Um die Sicherheit innerhalb des Iglou zu erhöhen, ist es mit Aluminium beschichtet, was verhindert, dass sich im Innenleben ein Brand durch Zigaretten oder sonstigen Gegenständen ausbreiten kann. Die Unterkunft ist flexibel und faltbar und innerhalb von wenigen Minuten aufgebaut. Geoffroy de Reynal plant weitere Verbesserungen wie beispielsweise Räder am Iglou vorzunehmen. Die temporären Unterkünfte für Obdachlose werden vom Designer und per Crowdfunding finanziert und dann an Wohltätigkeitsorganisationen veräußert. Bisher wurden knapp 20 dieser Exemplare gebaut. Auf einem so engen Raum zu leben ist sicherlich keine Dauerlösung, aber immer noch besser als das Schlafen auf der Straße.

Quelle:

Iglou

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