Hyundai entwickelt Fahrhilfe-Software die sich dem Fahrstil des Besitzers anpasst

Hyundai entwickelt das bisher individuellste Fahrhilfesystem

Die neue SCC-ML Fahrhilfe-Software von Hyundai speichert den Fahrstil des Lenkers und passt sich diesem an. Mit diesem Schritt will Hyundai ein größeres Vertrauen seitens der Kunden in die diversen Fahrhilfen schaffen.

Fahrhilfen werden nach wie vor kritisch gesehen

Mittlerweile verfügt so gut wie jedes moderne Fahrzeug über Hilfssysteme, die den Fahrer während der Fahrt unterstützen. Dies sind beispielsweise automatische Einparkhilfen, Abstandshalter oder ein Tempomat. Sich auf diese Hilfen zu verlassen, fällt dennoch vielen erfahrenen Autofahrern sehr schwer. Es ist für viele Fahrer ein seltsames Gefühl die Kontrolle über das Fahrzeug nicht mehr in eigenen Händen zu haben, was auch dazu führt, dass viele von der Idee der autonom fahrenden Autos wenig begeistert sind. Der koreanische Autobauer Hyundai hat nun eine Idee präsentiert, wie diese Fahrhilfen auf höhere Akzeptanz bei den Kunden stoßen könnten.

Hyundai SCC-ML passt sich dem Fahrer an

Tempomat, Abstandsmesser und weitere Hilfen passen sich dem Fahrer an

Hyundai hat eine neue Fahrhilfe-Software entwickelt, das SCC-ML (Smart Cruise Control). Das SCC-ML System beruht auf dem sogenannten Machine Learning Konzept, wobei eine Software anhand von gesammelten Daten laufend dazu lernt. Das Besondere an der neuen Software ist, das sich die Fahrhilfen an den Fahrstil des Nutzers anpassen. Hyundais System speichert verschiedene Angewohnheiten des Fahrers und überträgt diese dann in die Fahrhilfen des Autos. Beispielsweise merkt sich das System, wie viel Abstand der Fahrer normalerweise zu den restlichen Autos hält und dementsprechend wird sich der Abstandmesser in Zukunft verhalten. Eigenschaften wie Beschleunigungsverhalten und Reaktionen auf Veränderungen der Verkehrslage werden ebenfalls gespeichert.

Schlechte Fahreigenschaften werden nicht übernommen

Das SCC-ML System soll sich an das Fahrverhalten von mehreren Fahrern anpassen können. Diese Eigenschaft ist notwendig, wenn ein Auto von mehreren Personen genutzt wird. Außerdem soll die Software smart genug sein, zu wissen, dass der Fahrer nicht in jeder Situation den exakt selben Abstand einhält oder auf dieselbe Art beschleunigt. Selbstverständlich übernimmt die Fahrhilfe-Software keine gefährlichen und schlechten Fahreigenschaften des Fahrers.

Quelle:

Hyundai

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