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Air Force lässt eigenen Satelliten von Hackern angreifen

Die Air Force gibt einen ihrer Satelliten 2020 zum Hacken frei

Die Air Force wird auf der Defcon 2020 einen eigenen Satelliten hacken lassen. Die Air Force will mit Hackern zusammenarbeiten, um die eigenen Systeme sicherer zu machen.

Cyberkriminalität ein wachsendes Problem

In der heutigen Welt ist Cyberkriminalität eine der größten Bedrohungen für Privatpersonen, Unternehmen und Nationalstaaten. Talentierte Hacker können einen immensen Schaden anrichten, wenn sie in wichtige Systeme eindringen. Genau aus diesem Grund sind Hacker sowohl Freund, als auch Feind vieler Konzerne und Regierungsinstitutionen.  Genau deshalb greifen viel Institutionen zu ungewöhnlichen Maßnahmen, so auch die US-Luftstreitkraft Air Force. Nachdem die Air Force bereits dieses Jahr auf der Hacker-Messe Defcon ein F-15 Kampfjet System offen gelegt hat, um dessen Sicherheit zu verbessern, werden sie 2020 einen Satelliten zum Hacken freigeben.

Live-Hack-Challenge auf der Defcon 2020

Mehrere Hacker werden sich duellieren um den Air Force Hackathon zu gewinnen

Die Air Force wird sechs Monate vor der Defcon 2020 eine Challenge für Hacker ausrufen, die sich dann dafür bewerben müssen. Eine kleine Anzahl an Hacker wird dann ausgewählt um an dem hacken des Satelliten zu arbeiten. Das Siegerteam wird dann auf die Defcon eingeladen, um dort dann bei einer Live-Hack-Challenge ihr können unter Beweis zu stellen. Bisher ist noch nicht bekannt, um welchen Satelliten es sich handelt und wie hoch das Preisgeld für den Sieger sein wird.

Air Force bindet immer mehr externe Experten ein

Dieses Vorgehen der Air Force ist durchaus erstaunlich, angesichts der lange herrschenden Denkweise, dass alles intern entwickelt wird und nicht an die Außenwelt gelangen darf. Dies scheint in der alten Welt funktioniert zu haben, ist aber mittlerweile im digitalen Zeitalter nicht mehr zeitgemäß. Dies hat nun auch die Air Force erkannt und plant sogar irgendwann ein Flugzeug auf die Defcon zu bringen.

Quelle:

www.wired.com

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