iOS 27 Beta 4 ist da: Diese Neuerungen bringt das Update

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Apple hat die vierte Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht. Das Update führt zwar keine grundlegenden neuen Funktionen ein, enthält aber mehrere praktische Änderungen für die Apple-TV-App, Fotos, Siri, die Kamera und WLAN-Verbindungen. Darüber hinaus wurden im Programmcode Hinweise auf ein iPhone mit mehreren Akkuzellen entdeckt.

Bei iOS 27 Beta 4 handelt es sich weiterhin um eine unfertige Testversion. Apple dürfte das Betriebssystem erst im Herbst 2026 regulär für kompatible iPhones veröffentlichen. Bis dahin können sich Funktionen, Menübezeichnungen und Oberflächenelemente noch verändern oder wieder vollständig verschwinden.

Fotos können den Bildschirm vollständig ausfüllen

Auch in der Fotos-App ergänzt Apple eine neue Darstellungsoption. Bilder lassen sich automatisch leicht vergrößern, damit sie den Bildschirm des iPhones möglichst vollständig ausfüllen.

Die Einstellung ist in der aktuellen Beta standardmäßig aktiviert. Durch die Vergrößerung können jedoch kleine Bereiche an den Bildrändern abgeschnitten werden. Wer Fotos lieber vollständig und ohne Beschnitt sehen möchte, kann die Funktion in den Einstellungen deaktivieren.

Apple reagiert damit offenbar auf die unterschiedlichen Seitenverhältnisse von Fotos und iPhone-Displays. Während die bildschirmfüllende Darstellung moderner wirkt, dürfte die bisherige Ansicht vor allem für Nutzer interessant bleiben, die Bildausschnitte genau kontrollieren möchten.

Apple-TV-App lädt Serienfolgen automatisch

Smartphone mit Streaming-App und Download-Symbolen neben kabellosen Ohrhörern auf einem Tisch

Eine der praktischsten Neuerungen betrifft die Apple-TV-App. In den Einstellungen lässt sich nun offenbar festlegen, dass das iPhone automatisch die nächsten Folgen einer begonnenen Serie herunterlädt.

Aktiviert der Nutzer die Funktion, werden jeweils zwei weitere Episoden gespeichert. Bereits angesehene Folgen löscht das System automatisch wieder. Auf diese Weise stehen unterwegs neue Inhalte offline bereit, ohne dass ganze Staffeln dauerhaft den Speicher belegen.

Eine vergleichbare Funktion bieten bereits andere Streamingdienste. Besonders auf Reisen oder bei instabiler Internetverbindung könnte die automatische Verwaltung der Downloads hilfreich sein. Noch ist allerdings unklar, ob sich der Download ausschließlich auf WLAN-Verbindungen beschränken lässt.

Apple Log 2 für ProRes-Aufnahmen

Für Nutzer, die mit dem iPhone professionelle Videos aufnehmen, bringt Beta 4 ebenfalls eine Neuerung. In den Kameraeinstellungen lässt sich bei aktivierten ProRes-Aufnahmen zwischen Apple Log und Apple Log 2 wählen.

Log-Aufnahmen wirken zunächst kontrastarm und farblos, speichern dafür aber mehr Informationen für die spätere Videobearbeitung. Apple Log 2 soll insbesondere in sehr hellen und dunklen Bildbereichen mehr Details erhalten und damit zusätzlichen Spielraum bei der Farbkorrektur bieten.

Die Funktion richtet sich hauptsächlich an professionelle Videofilmer und Content-Produzenten. Sie dürfte nur auf neueren Pro-Modellen verfügbar sein, die entsprechende ProRes- und Log-Aufnahmen unterstützen. Für gewöhnliche Videos im Alltag spielt die Einstellung dagegen kaum eine Rolle.

WLAN-Unterstützung lässt sich gezielter steuern

Apple verbessert zudem den sogenannten Verbindungsassistenten. Dieser kann automatisch auf mobile Daten zurückgreifen, wenn ein verbundenes WLAN-Netzwerk zu langsam oder instabil ist.

In iOS 27 Beta 4 soll sich diese Funktion für einzelne gespeicherte WLAN-Netzwerke separat ein- oder ausschalten lassen. Nutzer könnten den Assistenten beispielsweise in einem unzuverlässigen öffentlichen WLAN aktivieren, ihn im heimischen Netzwerk aber deaktivieren.

Dadurch lässt sich besser kontrollieren, wann das iPhone unbemerkt Mobilfunkdaten verwendet. Besonders bei Tarifen mit begrenztem Datenvolumen kann die Änderung hilfreich sein.

Siri erhält überarbeitete Einstellungen

Frau spricht eine Wetterfrage in ein Smartphone mit Sprachassistent und eingeblendeter Transkription

Mehrere Änderungen betreffen Siri. Apple hat unter anderem die Auswahl von Stimmen und Akzenten überarbeitet. Die Menüs sollen nun auf unterschiedlichen iPhone-Modellen einheitlicher aussehen.

Auf unterstützten Geräten werden zudem weitere Stimmen angekündigt, die in der aktuellen Beta teilweise noch nicht verfügbar sind. Auch die Darstellung von Siri-Vorschauen lässt sich stärker anpassen. Nutzer können festlegen, ob bis zu fünf Zeilen einer Vorschau oder gar kein Vorschautext angezeigt werden soll.

In den Bedienungshilfen erscheint außerdem eine Option, mit der gesprochene Siri-Anfragen dauerhaft als Text auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Dadurch lässt sich leichter erkennen, ob der Sprachassistent eine Frage richtig verstanden hat.

Wie viele der neuen Siri-Funktionen direkt zum Start in Deutschland zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten. Apple führt neue KI-Funktionen teilweise abhängig von Sprache, Region und Gerät ein. Änderungen an der allgemeinen Oberfläche dürften jedoch unabhängig davon erscheinen.

AirPods-Menü im Kontrollzentrum verändert

Auch die Steuerung verbundener AirPods wurde überarbeitet. Apple ordnet die Optionen im Kontrollzentrum neu und erweitert offenbar die Einstellungen für den adaptiven Hörmodus.

Dieser Modus passt die Geräuschunterdrückung und die Durchlässigkeit von Außengeräuschen automatisch an die Umgebung an. Durch zusätzliche Regler könnten Nutzer künftig genauer bestimmen, wie stark der adaptive Modus eingreift.

Welche AirPods-Modelle sämtliche neuen Einstellungen unterstützen, ist noch nicht abschließend bekannt. Erweiterte Funktionen zur adaptiven Audiowiedergabe sind üblicherweise auf neuere AirPods-Generationen beschränkt.

Hinweis auf ein iPhone mit mehreren Akkus

Besonders interessant ist eine Entdeckung im Code von iOS 27 Beta 4. Dort finden sich Texte, die ausdrücklich mehrere Akkus innerhalb eines iPhones erwähnen. Unter anderem soll das System melden können, dass die Akkus des Geräts ordnungsgemäß funktionieren.

Die Formulierung wird als möglicher Hinweis auf ein faltbares iPhone interpretiert. Foldable-Smartphones verwenden häufig zwei getrennte Akkuzellen, da sich die Hardware auf beide Gehäusehälften verteilt.

Ein eindeutiger Beleg für ein faltbares Apple-Smartphone ist der Codefund allerdings nicht. Auch ein klassisch gebautes iPhone könnte mehrere Akkuzellen verwenden, um den verfügbaren Innenraum besser auszunutzen oder die Ladeleistung zu erhöhen. Apple hat bislang weder ein faltbares iPhone noch dessen Akkukonstruktion offiziell bestätigt.

Animation aus Beta 3 wieder entfernt

Apple hat außerdem eine Hintergrundanimation entfernt, die erst in der dritten Beta eingeführt worden war. Dabei erschien das freigestellte Hauptmotiv eines Hintergrundbildes beim Wechsel aus der Mitteilungszentrale kurzzeitig über dem Home-Bildschirm.

In Beta 4 ist dieser räumliche Effekt nicht mehr vorhanden. Ob Apple ihn vollständig verworfen hat oder lediglich weiter überarbeitet, ist unbekannt. Solche Änderungen sind bei frühen Testversionen üblich. Funktionen können zwischen einzelnen Betas mehrfach erscheinen, verschwinden oder verändert werden.

Fazit: Viele kleine Verbesserungen statt großer Neuerungen

iOS 27 Beta 4 ist kein umfangreiches Funktionsupdate, verbessert aber mehrere Bereiche des Systems. Die automatischen Serien-Downloads, die gezieltere WLAN-Steuerung und die neuen Fotoeinstellungen könnten im Alltag einen spürbaren Nutzen bieten.

Apple Log 2 richtet sich dagegen vor allem an professionelle Videoanwender. Die überarbeiteten Siri- und AirPods-Menüs zeigen, dass Apple weiterhin an den Details der Benutzeroberfläche arbeitet. Am meisten Aufmerksamkeit dürfte der Hinweis auf mehrere iPhone-Akkus erhalten. Noch ist es jedoch zu früh, daraus ein faltbares iPhone abzuleiten. Bis zur finalen Veröffentlichung von iOS 27 können sich sowohl diese Codezeilen als auch die sichtbaren Funktionen der Beta noch verändern.

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Quelle: Macrumors

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